Geschichte des Hauses

Am 26. Juli 1879 unterschrieb Kaiser Wilhelm I. in Bad Gastein das Status der Herberge zur Heimat in Naumburg an der Saale. Das Ziel war eine billige Herberge für Umherziehende Handwerksgesellen zu errichten. Die Herberge zur Heimat wurde damals von einem Hausvater geleitet.

Nach dem Krieg wurden die Räume der Herberge teils als Rüstzeitheim der evangelischen Kirche, teils als Winterkirche der Moritzgemeinde und als Räume für Religionsgemeinschaften der Christen und Adventisten genutzt.

Mit der Einrichtung des kirchlichen Oberseminars 1953 wurden die meisten Räume zur Unterbringung der Dozenten und Studenten des Oberseminars genutzt.

Erst ab 1993 konnten wir die Herberge zur Heimat wieder als Verein führen und eine Unterkunft für finanziell schwache und hilfsbedürftige Menschen errichten.

Das Haus dient darüber hinaus auch als Partner und Einrichtung der Stadt Naumburg, den Verbandsgemeinden Freyburg und Unstrut Tal für die kommunalen Unterbringungspflicht für in Not geratene Menschen.